
Weihe der Gedächtniskapelle „Maria, Königin des Friedens“ 1976
Bei strahlendem Herbstwetter folgten am Sonntag, den 12. September 1976, tausende Menschen der Einladung der ausrichtenden Gemeinden Höslwang und Aschau zur Weihe der Gedächtniskapelle „Maria, Königin des Friedens“ und dem 25. Gottesdienst für die Gefallenen des Chiemgaus. Rund 50 Fahnenabordnungen der Krieger- und Soldatenkameradschaften sowie der Aschauer Vereine, die Aschauer Gebirgsschützenkompanie und eine große Zahl an Bürgermeistern, Kommunalpolitikern, Abgeordneten und Ehrengästen scharten sich um das kleine neue Kirchlein.
Der Festgottesdienst wurde unter der Mitwirkung der Musikkapelle Endorf, des Aschauer Männerchores und der Aschauer Alphornbläser gestaltet. Gemeinsam mit den Ortsgeistlichen – den Pfarrern Deschler und Rehbach aus Aschau i.Ch. sowie Pfarrer Huber aus Höslwang – zelebrierte Regionalbischof Franz Schwarzenböck die feierliche Messe und weihte das Gotteshaus auf den Namen „Königin des Friedens“. In seiner Predigt betonte der Bischof, dass die neue Gedächtniskapelle weit mehr sei, als nur ein „hübsches Fotomotiv“ in den Chiemgauer Bergen. Ebenso wie das benachbarte Gipfelkreuz sei sie ein Wahrzeichen des christlichen Glaubens, das einerseits an die zahlreichen Opfer der beiden Weltkriege erinnern, andererseits aber auch als Mahnung für den künftigen Frieden dienen solle.
In den anschließenden Ansprachen blickten die Bürgermeister Karl Bauer und Stefan Rieplhuber auf die Baugeschichte zurück und gedachten den Erbauern des Chiemgaukreuzes. Sie sprachen den ungezählten Helfern ihren tiefen Dank für deren Idealismus und unermüdlichen Einsatz aus, ohne die das Gelingen dieses überregional bedeutenden Werkes nicht möglich gewesen wäre. Am Ende sprach der evangelische Pfarrer Aschaus Heinrich Rehbach noch ein Gebet und fand noch passende Worte. Zum Festausklang spielten die Musikkapellen, die Endorfer Musikanten direkt bei der Steinlingalm und die Musikkapelle Aschau i.Ch. am Berggasthof, für die Besucher auf.
Uns aus den Medien bekannte Ehrengäste bei dieser Messe waren:
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Franz Neubauer: Mitglied des Landtags (MdL) und des Kapellenbau-Arbeitskreises
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Josef Neiderhell sen.: damals stellvertretender Landrat von Rosenheim
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Walter Schlosser: Landtagsabgeordneter und Stadtrat aus Rosenheim
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Josef Bacher: Erster Bürgermeister von Halfing
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Karl Bauer: Erster Bürgermeister der Gemeinde Aschau i.Chiemgau; Hauptorganisator und Vorstand des Arbeitskreises. Er hielt die zentrale Ansprache bei der Weihmesse, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei den Helfern.
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Stefan Rieplhuber (sen.): Erster Bürgermeister von Höslwang; neben Karl Bauer der zweite Hauptorganisator, Vorstand des Arbeitskreises und Redner bei der Ansprache der Weihmesse
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Herr Hailer: 1976 Vorstand der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Aschau i.Chiemgau
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Herr Schied: 1976 Vorstand des Krieger- und Soldatenvereins Höslwang
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Peter Frank: Kreisbaudirektor am Landratsamt Rosenheim
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Franz Zbil: Dipl. Ingenieur der Kampenwandbahn und Mitglied des Arbeitskreises
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Helmut Loose: Vertreter des Landratsamtes Rosenheim (Naturschutzbehörde) und Mitglied des Arbeitskreises
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Siegfried Simmet: Vertreter der Verwaltung Cramer-Klett (für den Grundstückseigentümer) und Mitglied des Arbeitskreises
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Schorsch Noichl: Mitarbeiter der Gemeinde Aschau und Mitglied des Arbeitskreises
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Toni Feistl: Gemeindemitarbeiter Aschau, Vertreter für den Chiemgau-Alpenverband/Trachtenverein und Mitglied des Arbeitskreises
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Josef Müller („Stoaling-Sepp“): Wirt und Besitzer der Steinlingalm; stellte das Grundstück für den Kapellenbau bereit und war Mitglied des Arbeitskreises.
