Monsignore Dr. Alois Röck

Monsignore Dr. Alois Röck

Der Geist­li­che, der bereits im Jahr 1923 das höl­zer­ne Vor­gän­ger­kreuz zum Geden­ken der Opfer und Gefal­le­nen des Ers­ten Welt­krie­ges geweiht hat­te, zele­brier­te am Sonn­tag, den 24. Sep­tem­ber 1950, eine Feld­mes­se zu Ehren des neu­en Chiem­gau-Kreuzes. Direkt nach dem Ende die­ser Mes­se wur­de das monu­men­ta­le Kreuz noch am sel­ben Tag fei­er­lich auf­ge­stellt.

Fast ein Jahr spä­ter, am 26. August 1951, folg­te die offi­zi­el­le Ein­wei­hung: Im Bei­sein der Erbau­er, der Vete­ra­nen­ver­ei­ne und der Chiemg­au­ge­mein­den weih­te der Hohen­aschau­er Schloss­ka­plan, Mon­si­gno­re Dr. Alo­is Röck, das Chiem­gau-Kreuz zum blei­ben­den Geden­ken an die Gefal­le­nen und Ver­miss­ten bei­der Welt­krie­ge.

Vor rund 3.000 Mes­se­teil­neh­mern seg­ne­te Alo­is Röck das Kreuz mit den fol­gen­den Wor­ten: „Mein Vater, Du woll­test gnä­dig seg­nen und wei­hen dies Zei­chen des Kreuzes, dass es den Men­schen ein Heil­mit­tel sei!“

Auch in den Fol­ge­jah­ren blieb der Wei­he­s­pen­der dem Pro­jekt eng ver­bun­den: Mon­si­gno­re Dr. Röck hielt noch meh­re­re der jähr­li­chen Chiem­gau-Kreuz-Gedenk­mes­sen an der Stein­lin­g­alm ab und enga­gier­te sich zudem maß­geb­lich dafür, dass dem Kreu­zer­bau­er Josef Hell im Jahr 1955 das Bun­des­ver­dienst­kreuz ver­lie­hen wur­de.