DetailInfos zum
Kampenwandmassiv
Die Kampenwand
Das weithin sichtbare, markante Profil der Kampenwand mit ihren schroffen Felsformationen ist das unbestrittene Naturwahrzeichen des Chiemgaus. Wer sich auf den Weg hinauf zu den Kalkfelsen macht, durchwandert einen alpinen Lebensraum, in dem jahrhundertealte Almtradition und moderner Bergtourismus aufeinandertreffen.
Das Chiemgau-Kreuz
Das Chiemgau-Kreuz auf dem Ostgipfel der Kampenwand ist das höchste Gipfelkreuz der Bayerischen Alpen. Durch die Beleuchtung ist es nachts sehr weit sichtbar. 1950 wurde es von Höslwangern zum Gedenken an die Gefallenen und Verstorbenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges errichtet. Dem berühmten Kreuz ist auf dieser Website ein eigener Bereich gewidmet. Erfahren Sie in unserer spannenden Historie mehr über die Entstehungsgeschichte und deren Protagonisten.
Die Kaisersäle
Die Kaisersäle durchqueren Sie auf dem Weg zum Gipfelkreuz. Dies ist die Bezeichnung der imposanten, kaminartigen Felsspalten und gewaltigen Steilwände direkt im Wettersteinkalk des Kampenwand-Hauptgipfels. Sie bilden ein spektakuläres Naturdenkmal und sind seit Generationen ein legendäres, anspruchsvolles Revier für Alpinkletterer aus der gesamten Region.
Die hohen Nachbarberge
Die Zentralalpen bilden den mächtigen, oft gletscherreichen Hauptkamm der Alpen. Mit ihren markanten Dreitausendern wie dem Großglockner stehen die eisbedeckten Gipfel im eindrucksvollen Kontrast zu den Chiemgauer Alpen und rahmen den Blick nach Süden von der Kampenwand aus majestätisch ein. Weiter sehen Sie Geigelstein, Hochries, Wilder und Zahmer Kaiser und viele mehr.
Kampenwandmassiv
Das markante Kampenwandmassiv wird von zwei prägenden Erhebungen dominiert: dem Hauptgipfel mit stolzen 1.669 Metern und dem nur wenig niedrigeren Ostgipfel mit 1.664 Metern Höhe. Seine schroffen, hellen Felsformationen bestehen hauptsächlich aus dem widerstandsfähigen Wettersteinkalk, der dem Massiv sein unverwechselbares Gesicht verleiht. In den rauen, entlegeneren Felsregionen ist ein faszinierender alpiner Rückzugsort bewahrt geblieben: Hier sind Gämsen, Murmeltiere, Alpendohlen und seltene Greifvögel zu Hause. Ein wahres Juwel im Herzen der Chiemgauer Alpen.
Der Staffelstein
Der Staffelstein ragt unweit der Bergstation an der Nordseite der Kampenwand empor. Der markante, rund 80 Meter hohe Felsturm besteht aus Wettersteinkalk. Aus seinen Flanken am „Gatterl“ gewannen freiwillige Helfer in mühevoller Handarbeit die robusten Bruchsteine, aus denen das typische Mauerwerk der Steinlingkapelle errichtet wurde.
Die Kampenwandbahn
Die auf 1.467 Metern gelegene Bergstation der Kampenwandseilbahn ist seit 1957 das Tor zur oberen Gipfelregion. Wo die Erbauer des Kreuzes einst tonnenweise Material hinaufschleppten, macht die Bahn die alpine Natur heute für Wanderer und Kletterer barrierefrei erlebbar. Die Fahrzeit mit den Vier-Personen-Gondeln beträgt etwa 14 Minuten.
Die Bergwacht
Die Diensthütte der Bergwacht Wasserburg liegt unweit der Steinlingalm und sichert das gesamte Kampenwandmassiv. An Wochenenden und Feiertagen leisten die ehrenamtlichen Bergretter hier unverzichtbare Hilfe bei Notfällen und stehen Alpinisten wie Wanderern verlässlich zur Seite.
Notruf 112 (Vermittlung an die zuständige Rettungsleitstelle)
Mehr Infos unter Wissenswertes
Die Steinlingalm
Die Steinlingalm auf 1.450 Metern Höhe ist ein äußerst beliebter und traditionsreicher Berggasthof direkt unterhalb der markanten Gipfelfelsen. Als kulinarisches Herzstück des Massivs zieht die Alm Wanderer, Bergsteiger und Ausflügler gleichermaßen an, die hier mit Chiemgauer Schmankerln und einer herrlichen Aussicht bewirtet werden. Der Name entstand vermutlich durch die steinige Umgebung: Schon im Jahr 1541 wurde die Alm urkundlich unter dem Namen „Steinlach” erwähnt.
Weitere wunderschöne Almen der Kampenwand
- SonnenAlm: 1.467 m
- Steinlingalm: 1.450 m
- Hofbauernalm: 1.380 m
- Mößlarnalm: 1.260 m
- Gorialm: 1.230 m
- Schlechtenbergalm: 1.230 m
- Herrenalm: 1.155 m
- Liftstüberl: 1.150 m
- Maisalm: 905 m
Die Steinlingkapelle
Die Gedächtniskapelle „Maria, Königin des Friedens“ wurde 1976 in Sichtweite neben der Steinlingalm erbaut. Sie erfüllt den letzten Wunsch des Kreuzbauers Josef Hell. Das charmante Kirchlein aus regionalem Bruchstein ist alljährlich im Spätsommer Ort der traditionellen Chiemgauer Gedenkmesse. Der beliebten Gedächtniskapelle ist in dieser Website ein eigener Bereich gewidmet. Erfahren Sie in unserer spannenden Historie mehr über die Entstehungsgeschichte und deren Protagonisten.
© Klaus Leidorf

