Feldkreuz-nähe-der-Steinlingalm

Josef Hell plant zum Chiemgau-Kreuz eine Gedächtniskapelle

Bereits nach der Erbau­ung des Chiem­gau-Kreuzes heg­te Schmie­de­meis­ter Josef Hell aus Höslwang den Wunsch, dass öst­lich der Stein­ling Alm eine Kapel­le errich­tet wer­den müs­se, um die Gedenk­got­tes­diens­te für die Gefal­le­nen des Chiem­gaus wür­dig fei­ern zu kön­nen. Öst­lich die­ser Bergalm, direkt beim alten Berg­kreuz soll­te der Ent­ste­hungs­ort sein. Herr Hell hat­te bereits 1960 aus einer Lin­de bei Höslwang eine Mari­en­sta­tue für die­ses klei­ne Kirch­lein schnit­zen las­sen, die schließ­lich als „Köni­gin des Frie­dens“ ihren Platz in der spä­te­ren Kapel­le erhal­ten soll­te.

Der ers­te Bau­an­trag wur­de bereits 1964 vom kath. Pfarr­amt Nie­der­aschau ein­ge­reicht. Der Bau schei­ter­te aber an der Umla­ge von 16.320 DM, die nicht zusam­men kam. Lei­der konn­te das Pro­jekt zu Leb­zei­ten von Josef Hell nicht mehr rea­li­siert wer­den und so dau­er­te es noch vie­le Jah­re bis der Traum vom Schmied in Erfül­lung ging.