Josef Eisner Erster Bürgermeister Höslwang, 2008 bis 2017

Josef Eisner

Die Gemein­de Aschau i.Chiemgau war im Jah­re 2011 der Aus­rich­ter des 60. Jubi­lä­ums des Chiem­gau-Kreuzes.

Ein ganz beson­de­res High­light zum 60. Jubi­lä­um des Chiem­gau-Kreuzes war – neben der auf­wen­dig von der Gemein­de Aschau orga­ni­sier­ten Gedenk­mes­se an der Stein­ling­ka­pel­le – eine fei­er­li­che Son­der­aus­stel­lung im Aschau­er Rat­haus.

Die Orga­ni­sa­ti­on die­ser groß­ar­ti­gen Prä­sen­ta­ti­on war vor allem der Ver­dienst der Aschau­er Gemein­de­ar­chi­va­rin Ilse Goß­ner: Sie stell­te eine beein­dru­cken­de The­men­aus­stel­lung zusam­men, die rund zwei Mona­te lang im Foy­er des Rat­hau­ses zu bewun­dern war.

Am 26. August 2011 wur­de die Aus­stel­lung fei­er­lich eröff­net, mode­riert von Aschaus Ers­tem Bür­ger­meis­ter Wer­ner Weye­rer. Ein beson­de­rer Höhe­punkt für die Besu­cher: Die bei­den Zeit­zeu­gen Franz Schaff­ner und Ste­fan Rie­plhu­ber stan­den der Öffent­lich­keit vor Ort per­sön­lich für Fra­gen zur Ver­fü­gung.
In der Aus­stel­lung wur­den zahl­rei­che Groß­auf­nah­men, das detail­ge­treue Kam­pen­wand­mo­dell und vie­le wert­vol­le his­to­ri­sche Auf­zeich­nun­gen erst­mals der brei­ten Öffent­lich­keit prä­sen­tiert. Frau Goß­ner hat damals eine über­aus inter­es­san­te Aus­stel­lung auf die Bei­ne gestellt.

Wei­te­re Aschau­er Orga­ni­sa­to­ren der 64-tägi­gen Son­der­aus­stel­lung und Eröff­nungs­fei­er 60 Jah­re Chiem­gau-Kreuz waren:
— Wer­ner Weye­rer,
Ers­ter Bür­ger­meis­ter Aschau i.Chiemgau
— Josef Thau­rer,
zwei­ter Bür­ger­meis­ter Aschau i.Chiemgau
— Eli­sa­beth Lin­hu­ber,
Gemein­de­ver­wal­tung Aschau i.Chiemgau
— Heinz Scheck,
Gemein­de­ver­wal­tung Aschau i.Chiemgau
— Ilse Goß­ner, Archi­va­rin
Gemein­de­ver­wal­tung Aschau i.Chiemgau
— Her­bert Rei­ter,
Tou­rist Info Aschau i.Chiemgau
— Wolf­gang Bude,
Tou­rist Info Aschau i.Chiemgau

Aber auch die 60. Jubi­lä­ums­mes­se zum run­den Jubi­lä­um wur­de wür­de­voll zum Geden­ken der Opfer der Welt­krie­ge orga­ni­siert. Sie fand am Sonn­tag, den 28. August statt und wur­de von den Gemein­den Aschau und Höslwang aus­ge­rich­tet.

Wei­te­re Gast­ge­ber waren Josef Eis­ner, Ers­ter Bür­ger­meis­ter Aschau i.Chiemgau, Micha­el Ber­nau­er, Gau­vor­stand, Ver­ei­nig­te Krie­ger- und Sol­da­ten­ka­me­rad­schaf­ten Chiem­gau und Ruper­ti­gau, Pius Graf, 1. Obmann, Inter­es­sen­ge­mein­schaft der Krieger‑, Vete­ra­nen­ver­ei­ne und Sol­da­ten­ge­mein­schaf­ten im Land­kreis Rosen­heim e. V., Hans Pell­k­ofer, 1. Vor­stand, Krie­ger- und Sol­da­ten­ka­me­rad­schaft Aschau i.Chiemgau, Fritz Pfaf­fin­ger, Kom­mis­sa­ri­scher Vor­stand, Krie­ger- und Sol­da­ten­ka­me­rad­schaft Sach­rang und Josef Kink, 1. Vor­stand Krie­ger- und Sol­da­ten­ver­ein Höslwang

„Die Bot­schaft vom Frie­den Tag für Tag“ war dann auch die Kern­aus­sa­ge der Berg­mes­se. Wie wich­tig die­se Arbeit gegen das Ver­ges­sen ist, unter­strich Weih­bi­schof Bern­hard Haßl­ber­ger. Er zele­brier­te den fei­er­li­chen Gedenk­got­tes­dienst an der Gedächt­nis­ka­pel­le „Maria, Köni­gin des Frie­dens“ ober­halb der Stein­lin­g­alm und fand dabei bewe­gen­de Wor­te: „Die­ses Kreuz auf der Kam­pen­wand sen­det sei­ne Bot­schaft vom Frie­den Tag für Tag ins Land hin­aus.“ In sei­ner Pre­digt mahn­te er ein­dring­lich zur Wach­sam­keit: „Wenn auch die Erin­ne­rung all­mäh­lich ver­blasst, so ist der Krieg all­ge­gen­wär­tig. Wer sich nicht mehr erin­nert, ist dazu ver­dammt, alles wie­der erneut zu erle­ben.“