Johannes Palus katholischer Pfarrer der Gemeinde Aschau i.Chiemgau

Johannes Palus

Was für eine beein­dru­cken­de Kulis­se für ein 60. Jubi­lä­um: Tau­sen­de Besu­cher kamen am Sonn­tag, den 28. August 2011, an der Stein­ling­ka­pel­le zusam­men, um in dem atem­be­rau­ben­den Pan­ora­ma den Gefal­le­nen und Ver­miss­ten der bei­den Welt­krie­ge aus dem Chiem­gau zu geden­ken.

Gemein­sam mit dem Pater aus Höslwang, Adam Salo­mon, assis­tier­te der Aschau­er Pfar­rer Johan­nes Palus dem Weih­bi­schof Bern­hard Haßl­ber­ger bei der Jubi­lä­ums-Gedenk­mes­se vor der Frie­dens­ka­pel­le.

100 Fah­nen­ab­ord­nun­gen der Vete­ra­nen- und Sol­da­ten­ge­mein­schaf­ten aus den Land­krei­sen Rosen­heim und Traun­stein, die Aschau­er Orts­ver­ei­ne, Ehren­gäs­te und Tau­sen­de Besu­cher berühr­te der Bischof, der bereits auch das 50. Jubi­lä­um zum Geden­ken des Chiem­gau-Kreuzes zele­brier­te, mit einer Bot­schaft vom Frie­den, Tag für Tag . Er beton­te, wie wich­tig die­se Arbeit gegen das Ver­ges­sen sei. Der Weih­bi­schof Bern­hard Haßl­ber­ger unter­strich vor der Gedächt­nis­ka­pel­le „Maria – Köni­gin des Frie­dens“ ober­halb der Stein­lin­g­alm die­se Aus­sa­ge und fand dabei bewe­gen­de Wor­te: „Die­ses Kreuz auf der Kam­pen­wand sen­det sei­ne Bot­schaft vom Frie­den Tag für Tag ins Land hin­aus.“ In sei­ner Pre­digt mahn­te er ein­dring­lich zur Wach­sam­keit: „Wenn auch die Erin­ne­rung all­mäh­lich ver­blasst, so ist der Krieg all­ge­gen­wär­tig. Wer sich nicht mehr erin­nert, ist dazu ver­dammt, alles wie­der erneut zu erle­ben.“