Das hölzerne Kreuz
Die Recherche in den historischen Zeitungsartikeln zeigt, dass das heutige Chiemgaukreuz aus Stahl nicht das erste Kreuz auf der Kampenwand war. Bereits etwa im Jahr 1923 stand dort ein hölzernes Chiemgaukreuz, das vermutlich als Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet wurde. Eine zentrale Rolle spielte dabei Monsignore Dr. Röck aus Hohenaschau, der damals als Schloßkaplan von Hohenaschau tätig war. In einem Artikel der Chiemgau-Zeitung vom 28. August 1951 wird ausdrücklich erwähnt, dass Dr. Röck „vor 28 Jahren bereits das erste hölzerne Chiemgaukreuz weihte“.
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