
Günter Altmann
Mitglied des Arbeitskreises zum Bau der Steinlingkapelle. Der 1. Obmann der Krieger‑, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim 2001, vertrat die Interessen dieser Vereine.
Die Ersten Bürgermeister Stefan Rieplhuber (Höslwang) und Karl Bauer (Aschau i.Chiemgau) gründeten im Jahr 1975 einen Arbeitskreis für den Bau der Steinlingkapelle. Den beiden Bürgermeistern gelang es, für dieses Gremium kompetente Vertreter aus allen relevanten Bereichen zu gewinnen und so ein tatkräftiges Organisationsteam aufzustellen, dessen Vorstand Rieplhuber und Bauer bildeten.
Bereits ein Jahr später konnten die beiden Bürgermeister als Hauptorganisatoren, Hand in Hand mit ihrem Arbeitskreis und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, den Bau der Steinlingkapelle „Maria, Königin des Friedens“ erfolgreich verwirklichen.
Am 12. September 1976 wurde die Kapelle, die sich direkt unterhalb des 25 Jahre zuvor erbauten Chiemgau-Kreuzes befindet, zum Gedenken an die Chiemgauer Opfer beider Weltkriege durch Weihbischof Franz Schwarzenböck geweiht. Tausende von Besuchern kamen zur 25. Kreuz-Gedenkmesse mit Kapellenweihe und erlebten diesen feierlichen Moment bei strahlendem Herbstwetter mit.
(Auszug über Herrn Altmann aus einer Zusammenfassung von Bernd Stockmeyer, webmaster@veteranen-lk-rosenheim.de)
Bei der Hauptversammlung der IG am 6.4.1974 wird Günter Altmann als erst 32-jähriger Reservist zum Ersten Obmann der Interessengemeinschaft gewählt. Die IG vereint bereits 50 Mitgliedsvereine. Zusammen mit dem 100-jährigen Gründungsfest des Veteranen- und Kriegervereins Kolbermoor findet am 4. August 1974 das Bezirkstreffen der „Interessengemeinschaft der Krieger‑, Veteranen- und Soldaten-Kameradschaften im Großlandkreis Rosenheim“ statt. Die neue Namensgebung der IG ist auf die Gebietsreform zur Neugliederung Bayerns in Landkreise und kreisfreie Städte von 1972 zurückzuführen. Hier wurde aus dem Landkreis Rosenheim, dem Großteil
des Landkreises Bad Aibling sowie dem südlichen Teil des Landkreises Wasserburg am Inn der heutige Landkreis Rosenheim gebildet.
Mit dem 125-jährigen Gründungsfest der Krieger- und Soldatenkameradschaft Rosenheim e.V. ist das Bezirkstreffen 1975 der Interessengemeinschaft verbunden, und die Ausrichtung der Gedenkfeier auf der Steinlingalm unterhalb des Kampenwandostgipfels wird in diesem Jahr von der Gemeinde Prutting und ihrer Veteranen- und Kriegerkameradschaft gestaltet.
Zum 25. Jahrestag der Errichtung des Kampenwandkreuzes 1976 soll eine
Gedächtniskapelle für die Gefallenen des Chiemgaus bei der Steinlingalm errichtet werden. Es gilt dabei, das Vermächtnis des verstorbenen Schmiedemeisters Josef Hell aus Höslwang, dem Erbauer des Chiemgaukreuzes, einzulösen. Die Finanzierung der Kapelle soll durch Spenden erfolgen. 1976 feiert der Krieger- und Soldatenverein Höslwang sein 100-jähriges Bestehen in Verbindung mit dem Bezirkstreffen. Die Krieger- und Veteranenvereine Höslwang und Aschau haben mit ihren Gemeinden den ehrenvollen Auftrag erhalten, die 25. Durchführung der Gedenkfeier auf der Kampenwand zu gestalten. Am 12. September 1976 kann die neue Gedächtniskapelle „Maria, Königin des Friedens“ bei der Gedenkmesse für die Gefallenen des Chiemgaus geweiht werden.
