GRUSSWORTE ZUM
JUBILÄUM

Lie­be Besu­cher die­ses vir­tu­el­len Erin­ne­rungs­or­tes,

das Chiem­gau­kreuz auf der Kam­pen­wand – das größ­te Gip­fel­kreuz der baye­ri­schen Alpen – ist untrenn­bar mit der Geschich­te der Gemein­de Höslwang ver­bun­den. Was im Jahr 1949 als Höslwan­ger Visi­on begann, wur­de durch den uner­müd­li­chen Ein­satz muti­ger und tat­kräf­ti­ger Hel­fer aus dem gesam­ten Chiem­gau und dar­über hin­aus schließ­lich mit der offi­zi­el­len Wei­he 1951 Wirk­lich­keit.

Das Kam­pen­wand­kreuz steht heu­te für weit mehr als nur eine mar­kan­te Sil­hou­et­te am Hori­zont. Es ist ein weit­hin sicht­ba­res Mahn­mal, das uns an die Gefal­le­nen und Ver­miss­ten der Welt­krie­ge erin­nert und künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen zum Frie­den mahnt. Sei­ne Errich­tung im Jahr 1950 unter damals schwie­rigs­ten Bedin­gun­gen beweist ein­drucks­voll, was eine Gemein­schaft durch star­ken Wil­len errei­chen kann. So ist das Kreuz für Ein­hei­mi­sche und Gäs­te längst zu einem ver­trau­ten Ori­en­tie­rungs­punkt und einem tie­fen Sym­bol für die Tra­di­tio­nen des Chiem­gaus gewor­den.

Um die­ses wert­vol­le Erbe zu bewah­ren und die Bot­schaft des Wahr­zei­chens weit über die Berg­gip­fel hin­aus zu tra­gen, schlägt die­se Web­sei­te nun eine Brü­cke in unse­re heu­ti­ge Zeit. Es ist weit mehr als eine blo­ße Infor­ma­ti­ons­platt­form. Viel­mehr bil­det es ein leben­di­ges, digi­ta­les Gedächt­nis und eröff­net einen vir­tu­el­len Raum der Erin­ne­rung, der die bewe­gen­de Ent­ste­hungs­ge­schich­te für die Nach­welt sichert. Die­se digi­ta­le Gedenk­stät­te bün­delt nicht nur eine wert­vol­le Samm­lung his­to­ri­scher Doku­men­te, son­dern bringt die tie­fe­re Bedeu­tung des Kreuzes auch all jenen Men­schen nah, die den stei­len Auf­stieg auf den Gipfel viel­leicht nicht selbst antre­ten kön­nen.

Mein aus­drück­li­cher Dank gilt allen Initia­to­ren, Autoren und Gestal­tern, die vie­le hun­dert Stun­den und sehr viel Herz­blut in die Erstel­lung die­ses umfas­sen­den digi­ta­len Archivs inves­tiert haben.

Ich wün­sche allen Besu­chern vie­le bewe­gen­de und erkennt­nis­rei­che Momen­te beim Durch­stö­bern die­ses Archivs und hof­fe, dass es dazu bei­trägt, den Geist und die Frie­dens­bot­schaft des Kam­pen­wand­kreu­zes wei­ter­zu­tra­gen. Allen Berg­stei­gern und Wan­de­rern wün­sche ich all­zeit ein unfall­frei­es „Berg heil“ und eine gesun­de Heim­kehr nach Höslwang und in den gesam­ten Chiem­gau.

Mit bes­ten Grü­ßen

Dr. Peter May­er

Ers­ter Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Höslwang

Dr. Peter Mayer Bürgermeister Höslwang