Weihbischof Franz Schwarzenböck bei der Messe zur Weihe der Steinlingkapelle am 12. September 1976

Weihbischof Franz Schwarzenböck

Am 12. Sep­tem­ber 1976 wur­de die Kapel­le, die sich direkt unter­halb des 25 Jah­re zuvor erbau­ten Chiem­gau-Kreuzes befin­det, zum Geden­ken an die Chiem­gau­er Opfer bei­der Welt­krie­ge durch Weih­bi­schof Franz Schwar­zen­böck geweiht. Tau­sen­de von Besu­cher kamen zur 25. Kreuz-Gedenk­mes­se mit Kapel­len­wei­he und erleb­ten die­sen fei­er­li­chen Moment bei strah­len­dem Herbst­wet­ter mit.

Der Pfar­rer aus Höslwang, Josef Huber, gemein­sam mit Aschaus Pfar­rer Niko­laus Desch­ler, assis­tier­ten dem Weih­bi­schof bei der Wei­hef­ei­er der Stein­ling­ka­pel­le und sorg­ten neben den Orga­ni­sa­to­ren der Gemein­den Aschau und Höslwang, Ehren­gäs­ten und einer Viel­zahl von Ver­ei­nen und Besu­chern für eine wür­de­vol­le Wei­he der Gedächt­nis­ka­pel­le
„Maria, Köni­gin des Frie­dens“.

Franz Schwar­zen­böck war von 1972 bis 1999 Weih­bi­schof in Mün­chen und Frei­sing. Von 1974 bis 1990 hat­te er die Lei­tung des Öku­me­ne­r­e­fe­rats des Erz­bis­tums inne und war Vor­sit­zen­der der Bischöf­li­chen Öku­me­ne-Kom­mis­si­on. Zudem war er lang­jäh­ri­ger Diö­ze­san-Pil­ger­lei­ter, Prä­si­dent des Baye­ri­schen Pil­ger­bü­ros und Beauf­trag­ter der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz für die Deut­sche Katho­li­sche Aus­lands­seel­sor­ge.

Trä­ger des Baye­ri­scher Ver­dienst­or­den und des Bun­des­ver­dienst­kreuz.