
Bau des Fundaments und Mauerwerks
Am 28. Mai 1976 beginnt der Bau der Kapelle. Rund 40–50 Tonnen Baumaterial mussten transportiert werden. Durch seine Aktivitäten sorgte der Arbeitskreis dafür, dass der größte Teil von Geldmitteln, Material- und Transportkosten, sowie die notwendigen Arbeitsstunden durch Spenden und Freiwilligenleistungen aufgebracht werden konnten (Wert ca. 30.000 DM). So spendete z.B. Georg Wiesböck vom Zementwerk in Rohrdorf den notwendigen Zement.
Das Mauerwerk sollte aus Bruchsteinen des Staffelsteins entstehen, einem in der Nähe befindlichen markanten Felsturm an der Nordseite der Kampenwand, direkt in der Nähe der Bergstation.
Zum „Transport“ des in Nähe des Staffelstein (am „Gatterl“) gewonnenen Baumaterials wurden von den Arbeitern ab und zu auch die Ausflugsgäste auf der Kampenwand „eingesetzt“. Da diese sowieso von der Bergstation zur Steinlingalm gingen, animierten sie die Arbeiter, ein paar Steine mit zur Baustelle zu tragen, was sie in der Regel gerne taten.
Die Aufmauerungen übernahm die Firma Gasteiger aus Aschau. Viele Freiwillige aus Höslwang, Aschau, Prutting und Bernau halfen an fast jedem Wochenende mit, um die Kapelle entstehen zu lassen.
