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Die erste Chiemgau-Kreuz Gedenkmesse 1954

Die Berg­mes­sen am Kreuz öst­lich der Stein­lin­g­alm bli­cken auf eine lan­ge Geschich­te zurück. Nach der fei­er­li­chen Ein­wei­hung am 26. August 1951 dau­er­te es aller­dings noch drei Jah­re, bis sich die Gedenk­mes­se im Jahr 1954 als fes­tes, jähr­lich wie­der­keh­ren­des Ereig­nis eta­blier­te. Seit­dem wan­dern Jahr für Jahr unzäh­li­ge Men­schen aus der gesam­ten Regi­on hin­auf auf das Pla­teau neben der Stein­lin­g­alm, um im Rah­men eines fei­er­li­chen Got­tes­diens­tes der Gefal­le­nen und Ver­miss­ten zu geden­ken.

Bevor die mar­kan­te Kapel­le erbaut wur­de, fan­den die Mes­sen direkt an einem noch heu­te dort befind­li­chen Feld­kreuz statt – genau neben jener Stel­le, an der 1976 schließ­lich das Kirch­lein ent­stand. Seit jenem Jahr ver­sam­meln sich die Gläu­bi­gen vor der Gedächt­nis­ka­pel­le „Maria, Köni­gin des Frie­dens“. Wäh­rend es in den Anfangs­jah­ren noch kei­nen fes­ten Ter­min im Kalen­der gab, wur­de die Mes­se von etwa 1960 bis 1984 regel­mä­ßig am zwei­ten Sonn­tag im Sep­tem­ber abge­hal­ten. Ab dem Jahr 1985 ver­leg­te man die Ver­an­stal­tung schließ­lich dau­er­haft auf den letz­ten Sonn­tag im August. Der Grund dafür war die oft nass­kal­te Wit­te­rung, die in den Ber­gen teil­wei­se schon Mit­te Sep­tem­ber Ein­zug hält.

Die Sol­da­ten- und Vete­ra­nen­ver­ei­ne der Regi­on waren von Beginn an eng mit die­sem Geden­ken ver­bun­den. Orga­ni­sier­ten und gestal­te­ten sie die Got­tes­diens­te an der Stein­lin­g­alm in den ers­ten Jah­ren noch kom­plett in Eigen­re­gie, so rich­ten sie die Gedenk­mes­sen auf der Kam­pen­wand seit 1955 Jahr für Jahr gemein­sam mit einer jeweils wech­seln­den Chiem­gau-Gemein­de und deren Ver­ei­nen aus. Mitt­ler­wei­le ist die­ses Ereig­nis längst zu einer tief ver­wur­zel­ten und leben­di­gen Tra­di­ti­on gewor­den. In der fol­gen­den Über­sicht fin­den Sie die Chro­nik der aus­rich­ten­den Gemein­den von 1951 bis heu­te. Bit­te kli­cken Sie auf den Link: Hier geht es zur Chro­nik der Gemein­den

Wer noch nicht die Gele­gen­heit hat­te, eine die­ser Gedenk­mes­sen mit­zu­er­le­ben, dem sei ein Besuch wärms­tens ans Herz gelegt. Inmit­ten einer atem­be­rau­ben­den Berg­ku­lis­se mit Blick auf den Chiem­see, umrahmt von unzäh­li­gen fei­er­li­chen Fah­nen­ab­ord­nun­gen, Gebirgs­schüt­zen, tra­di­tio­nel­len Trach­ten, fest­li­cher Musik und dem Klang der Alp­horn­blä­ser, ist dies wohl einer der schöns­ten Orte, an dem man einen Got­tes­dienst fei­ern kann.

Den aktu­el­len Ter­min der Jubi­lä­ums­berg­mes­se fin­den Sie hier – fol­gen Sie ein­fach dem Link:
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