
Beni Stocker
Auf der Nordseite des Kreuzgipfels war als Zugang zu Zeiten des Chiemgau-Kreuzbaus ein Holzsteg. Der mittlerweile angenehmere und wesentlich sicherere Steg aus Metall, wurde Anfang der Sechzigerjahre als Zugangsweg für Kreuzbesucher gebaut. Zwei der vier Männer, die sich diese schwere Arbeit zur Sicherheit Anderer annahmen und unentgeltlich übernahmen, kennen Sie mittlerweile schon von der Entstehungsgeschichte des Chiemgau-Kreuzes. Es handelt sich um die Söhne der Kreuzerbauer Hell und Schaffner sen., Hermann Hell und Franz Schaffner jun. Zusammen mit ihren Freunden Andreas Hintermayer und Beni Stocker schleppten sie die schweren Schienen und das weitere benötigte Material , in sechs Stunden den Berg hinauf zum Gipfel. Oben angekommen, wurden die Teile noch am selben Abend an Ort und Stelle zusammengebaut. Es entstand die aus Eisenträgern und Gitterrosten bestehende Brücke, die als Nordsteg bekannt sind.
