Bau-der-Steinlingkapelle---Die-Zimmerer-bauen-den-Dachstuhl

Bau der Steinlingkapelle — Dach, Glockenturm und Innenausbau

Im August 1976 errich­te­ten die Zim­me­rer den kunst­vol­len Dach­stuhl der Kapel­le, damals unent­gelt­lich in ihrer Frei­zeit. Hier waren die Mit­ar­bei­ter der Fir­ma Sto­cker aus Prien und Schaus­breit­ner aus Aschau am Werk. Gedeckt wur­de das Dach anschlie­ßend mit tra­di­tio­nel­len Holz­schin­deln, was die Fir­ma S. Eder aus Pit­ten­hart über­nahm.

Die Glo­cke im Wert von 1.000 Mark, gestif­tet vom Chiem­gau-Alpen­ver­band, wur­de den Gemein­den bereits im Mai über­ge­ben. Dank des uner­müd­li­chen Ein­sat­zes gin­gen die Arbei­ten plan­mä­ßig vor­an, sodass der fei­er­li­chen Ein­wei­hung im Rah­men der 25. Jubi­lä­ums­mes­se am 12. Sep­tem­ber 1976 nichts mehr im Wege stand.

Über den Fort­schritt des Pro­jekts berich­te­te auch die Zei­tung in ihrer Aus­ga­be vom 12. August. Die Gemein­den Höslwang und Aschau spra­chen allen Unter­stüt­zern ihren herz­li­chen Dank für die zahl­rei­chen Geld‑, Sach- und Leis­tungs­spen­den aus. Da das kal­ku­lier­te Bud­get gegen Ende des Baus jedoch lang­sam knapp wur­de, bat man die Bevöl­ke­rung höf­lich um wei­te­re Unter­stüt­zung.

Zum Schluss wur­de noch die Innen­ein­rich­tung fer­tig gestellt und die geschnitz­te Mari­en­fi­gur, die Josef Hell 1960 hat­te für die Kapel­le anfer­ti­gen las­sen, fand end­lich ihr Zuhau­se.