Andreas Niedermayr Bürgermeister Höslwang 2001 quadrat

Andreas Hintermayr

Schon als Bub im Alter von 10 bis 12 Jah­ren beob­ach­te­te der spä­te­re Bür­ger­meis­ter oft den „Hell Sepp“ beim Schmie­den der Gedenk­plat­ten für die Chiem­gau-Gemein­den.

Auf der Nord­sei­te des Kreuz­gip­fels war als Zugang zu Zei­ten des Chiem­gau-Kreuz­baus ein Holz­steg. Der mitt­ler­wei­le ange­neh­me­re und wesent­lich siche­re­re Steg aus Metall, wur­de Anfang der Sech­zi­ger­jah­re als Zugangs­weg für Kreuz­be­su­cher gebaut. Zwei der vier Män­ner, die sich die­se schwe­re Arbeit zur Sicher­heit ande­rer annah­men und unent­gelt­lich über­nah­men, ken­nen Sie mitt­ler­wei­le schon von der Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Chiem­gau-Kreuzes. Es han­delt sich um die Söh­ne der Kreu­zer­bau­er Hell und Schaff­ner sen., Her­mann Hell und Franz Schaff­ner jun. Zusam­men mit ihren Freun­den Andre­as Hin­ter­may­er und Beni Sto­cker schlepp­ten sie die schwe­ren Schie­nen und das wei­te­re benö­tig­te Mate­ri­al in sechs Stun­den den Berg hin­auf zum Gipfel. Oben ange­kom­men, wur­den die Tei­le noch am sel­ben Abend an Ort und Stel­le zusam­men­ge­baut. Es ent­stand die aus Eisen­trä­gern und Git­ter­ros­ten bestehen­de Brü­cke, die als Nord­steg bekannt ist.

Spä­ter, in sei­ner Funk­ti­on als Höslwan­ger Bür­ger­meis­ter, war er am 26. August 2001 zusam­men mit Aschaus Bür­ger­meis­ter Kas­par Öttl Gast­ge­ber und Red­ner bei der fei­er­li­chen Gedenk­mes­se zum Dop­pel­ju­bi­lä­um – 50 Jah­re Gip­fel­kreuz und 25 Jah­re Frie­dens­ka­pel­le. Im Rah­men die­ses Fest­got­tes­diens­tes ehr­te er Franz Schaff­ner jun. mit einer Ehren­ur­kun­de für des­sen 30-jäh­ri­ge, vor­bild­li­che War­tung des Chiem­gau-Kreuzes.